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  • Camp 2016

    So fing alles an

    ANKOMMEN UND BEGRÜSSEN

    Vom 22. - 29. August 2016 fand erstmalig das Projekt Sing along, Berlin! statt. Die Agentur iQULT und der gemeinnützige Verein WinB initiierten ein Feriencamp zum Singen aus dem ein besonderer Projektchor erwuchs. Ziel des erstmalig zusammen gestellten Projektchors, der sich aus 160 BerlinerInnen und zum Teil auch aus Gefluchteten/ Neu-BerlinerInnen zusammen setzte, war es, Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Alter von 7 bis 77 Jahren durch das Singen Gemeinschaft erleben zu lassen, jenseits möglicher Alters-, Sprach- oder Herkunftsbarrieren. Dabei spielte die Begegnung mit dem „Publikum“, das zum Mitsingen an den öffentlichen Auftrittsorten animiert wurde, eine wichtige Rolle. In Bewegungs-Workshops wurden die TeilnehmerInnen darauf vorbereitet. Die heterogene Zusammensetzung des Chors spiegelte sich auch in der Programmauswahl wider, die aus Liedern unterschiedlicher Kulturen und Musikstile von Klassik bis hin zu Jazz und Pop bestand. Es entstand eine eigene Sing along-Hymne. Höhepunkte des Chor-Camps waren die flashmobartigen „Begrußungs“-Auftritte und Aktionen an markanten, öffentlichen Orten: am 27. August um 17 Uhr auf dem Kulturforum im Rahmen des Konzertes „Berliner Philharmoniker Open Air 2016“, am 28. August gemeinsam mit dem RIAS Kammerchor um 15 Uhr im Berliner Hauptbahnhof sowie um 17 Uhr im Bundesministerium der Finanzen! Am 29. August fand um 15 Uhr abschließend eine weitere Aktion im Berliner Hauptbahnhof statt. 

    Das Pilotprojekt Sing along, Berlin! 2016 war eine freie Produktion, das durch die finanzielle Förderung der PwC-Stiftung und die Unterstutzung der Partner Berliner Philharmonie, Rundfunkchor Berlin, RIAS Kammerchor und Zeitgenössische Oper Berlin ermöglicht wurde. Schirmherr war Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt.

  • Studios 2016

    Das Camp Sing along, Berlin! bestand aus Einheiten sowohl für alle Teilnehmenden als auch für kleinere Gruppen. Wir haben zwischen Studios, Workshops und Tutti unterschieden.

     

    Studios / Tutti

    Studios sind kleinere Gruppen, die sich mit einer bestimmten Musikrichtung beschäftigen. Mit Deiner Angabe zu den musikalischen Vorlieben („Neugier für“) kannst Du Dich schon bei der Anmeldung für eine intensivierte Beschäftigung mit einer bestimmten musikalisch-ästhetischen Stilrichtung entscheiden. Im Rahmen des Studios studierst Du vier Stücke dieser Richtung ein. Die Gesangspaten des Rundfunkchors Berlin begleiten Dich mit Stimmbildung, Einstudierung und gestalterischen Hinweisen. Hinzu kommt jeweils ein Stück der anderen Musikrichtungen/Studios, die alle gemeinsam bei den Aufführungen singen. Diese studiert Ihr in den Tutti-Proben mit allen TeilnehmerInnen ein.

    Studios

    1. Traditionelle Chormusik
    Musikalische Leitung: Kerstin Behnke

    2. Circle Songs / Improvisation/ Interkultur
    Musikalische Leitung: Michael Betzner-Brandt und Alfred Mehnert

    3. Pop / Jazz
    Musikalische Leitung: Philip Eick

    Paten aus dem Rundfunkchor:
    Peter Ewald, Sabine Eyer, Heike Peetz-Glintenkamp, Axel Scheidig, Isabelle Vosskühler  




    Musikalische Leitung Studio Traditionelle Chormusik

     
    Kerstin Behnke

    ist Dozentin für Chorleitung an der Musikhochschule Lübeck, künstlerische Leiterin des Kammerchors TONIKUM und der Berlin Cappella und wird als Gastdirigentin im In- und Ausland engagiert. Sie studierte zunächst Schulmusik in ihrer Heimatstadt Hamburg und Dirigieren bei Prof. Mathias Husmann an der Berliner Hochschule der Künste.
    In ihren Konzertn begegnen sich Neu und Alt, Kompositionen von Frauen und Männern, verschiedene Kunstformen, Wissenschaft und Musik sowie Werke mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund. Kerstin Behnke initiiert Kompositionen Neuer Musik für Chor, die sie  - insbesondere im Rahmen des Kompositionspreises der Berliner Cappella - aus der Taufe hebt. Sie hat unter anderem Werke der Komponistinnen Lili Boulanger, Augusta Holmés, Marianne Martines und Emilie Mayer erstmals seit ihrer Entstehungszeit wieder aufgeführt und zum Teil in Neuausgaben herausgegeben. Mit dem Kammerchor TONIKUM entwickelt sie neue Konzertkonzepte, die die innere Beteiligung des Publikums über das Hören der Musik hinaus intensivieren.

    Musikalische Leitung Studio Pop/Jazz

    Philip Eick

    studierte Schulmusik an der "UdK Berlin" und derzeit Singing and Rhythmical Choir Conducting an der "Royal Academy of Music Aarhus/Aalborg", Dänemark. Dorthin, und damit ins Herz der rhythmischen Vokalmusikszene zog es ihn, um mehr über die Geheimnisse der skandinavischen a cappella Musik zu erfahren, die auch über Landesgrenzen hinweg mit klingenden Namen von Ensembles wie z. B. "Vocal Line" and "The Real Group", aber auch mit neuen Stimmtechniken wie der "Complete Vocal Technique" lockt.
    Konzerte und erfolgreiche Wettbewerbe führten in neben Deutschland und Dänemark bereits nach Indonesien, Frankreich, Spanien, Lettland und Österreich. Er war Gründungsmitglied der a cappella Band "BART" und Gründer des "Kiezchor Schönebergs", sang u. A. in den "Fabulous Fridays", der "Vokalakademie Berlin" und war Sänger des "Salonorchester Berlins". Momentan singt er in den Ensembles "Naura" und "Syng Selected".
    Neben seiner Tätigkeit als Chorleiter gibt er Workshops im In- und Ausland zum Thema Chorleitung, Improvisation und Stimmtechnik im Chor, unterrichtet Gesang und ist Mitglied im Chorkreativ-Team.

    Musikalische Leitung Studio Improvisation/Interkultur

     Alfred Mehnert

    hat als Musiker mit den Großen gespielt und von Jazz über Lateinamerikanisches bis zur elektronischen Musik eine unglaubliche Vielfalt bewiesen. Als Performer, Conferencier und Lyriker reicht sein Horizont vom nächtlichen Poetry-Slam in der Kreuzberger Kaschemme bis zur großen Bühne des Deutschen Theaters. Als Lehrer gelingt es ihm, Alters- und soziale Grenzen zu überwinden und fantastisch aufspielende Profis mit ebenso ahnungs- wie voraussetzungslosen Ex-Zuschauern auf eine Bühne zu bringen und in einen Jam zu verwickeln, der niemanden loslässt.

    Workshops

    Workshops sind Einheiten, in denen Du täglich szenisch-tänzerisch-performativ probierst. Als künstlerisches Medium vermitteln die Workshops zwischen dem Singen, der damit verbundenen Beschäftigung mit Dir selbst bzw. Deinem „Instrument“ und der Außenwelt. Diese Übungen befähigen Dich, Dir im öffentlichen Raum die eigene Bühne zu kreieren und Dich dort souverän zu bewegen. Sie sollen Dein Hinwenden nach „außen“ und die aktive Kontaktaufnahme mit Dir unbekannten Personen erleichternd gestalten und so die Grundidee von „Sing along, Berlin!“ unterstützen. Es entsteht ein Rahmen aus „Bewegungs- und Spielanweisungen“, der allen Beteiligten unabhängig von besonderen Vorkenntnissen ein Handwerk vermittelt, die Aktionen im Hauptbahnhof spielerisch zu improvisieren. Die drei oben becshriebenen Studios werden in vier Workshops geteilt. Diese Workshops werden von TänzerInnen, PerformerInnen, RegisseurInnen und TheaterpädagogInnen geleitet.

    Leitung Workshop Schauspiel:

    Adrienn Bazsò,

    geboren in Ungarn, absolvierte ihre Schauspielausbildung in Budapest unter der Leitung von Andrea Spolarics. In den darauffolgenden Jahren spielte sie im Theater „Bárka” sowie diversen anderen Off-Theaterproduktionen in Budapest.  Sie arbeitete mit den Methoden von Stanislawski und Strasberg und besuchte Trainings zur Grotowski-Methode, physical theatre und Kontaktimprovisation. 2012 zog sie nach Berlin und studierte den Masterstudiengang „Theaterpädagogik” an der Universität der Künste Berlin (UdK), den sie 2015 erfolgreich abschloss. Zurzeit arbeitet sie als freischaffende Schauspielerin im Grips Theater, leitet den Jugendklub „Operatiefer Eingriff” an der Staatsoper im Schiller Theater in Berlin und inszeniert mit Panagiotis Iliopoulos für "Klangradar - Kompositionslabor Schule".



    Leitung Workshop Physical Theatre/ Tanz:

    Mareike Jung,

    1991 geboren in Sallneck ist Mimin, Tänzerin und Zauberin. Sie gehört zur dynamischen und innovativen, jungen Kunstlerszene Deutschlands. Schon früh erhielt sie Unterricht bei Schauspieler Wolfgang Dold und ergänzte ihre Zauberfähigkeiten in der Freiburger Szene durch den dort ansässigen Zauberzirkel. Seit fruhester Jugend zeigt Jung auf verschiedensten Buhnen und Veranstaltungen ihre eigene Zauber- und Feuershow. Seit 2014 präsentiert sich Jung auch mit eigenen Tanzperformances und widmet sich verstärkt dem Physical Theatre. Nach dem sie verschiedene Tanz,- und Zirkusprojekte mit Jugendlichen durchgefuhrt hat, begann sie 2012 ein Studium mit Schwerpunkt Mime/Pantomime an der Etage Berlin. Zu ihren jungsten Tätigkeiten zählen unter anderem Dramaturgie, Regie und Darbietung des eigenen Buhnenstucks „Kopflos“, sowie eine enge Zusammenarbeit mit den international erfolgreichen Metroccrolis und mit D.A.T. (Das andere Theater). Seit 2015 befindet sich Jung in einem Fortbildungsjahr fur Tanz im Dock 11, Berlin.

    Leitung Workshop Percussion/Performance:

    Robyn Schulkowsky,

    US-amerikanische Perkussionistin, lebt seit 1980 in Deutsch­land. Ihre Interpretationen und Uraufführungen der bedeutendsten Stücke für Solo-Schlagzeug des 20. und 21. Jahrhunderts sind international gefragt. Sie spielt regelmäßig mit Musikern, wie Joey Baron, Reinhold Friedrich, Kim Kashkashian, dem Komponisten Christian Wolff, der Choreografin Sasha Waltz und dem Künst­ler Günther Uecker. Ihr Percussionprojekt mit Fabrikarbeitern in Österreich wurde mit dem YEAH! - Young EARopean Award - Preis 2011 ausgezeichnet. Seit 2005 ist ihr »Rhythm Lab« auf Reisen zu neuen Klanghorizonten und Hörerfahrungen rund um den Globus, ob in der Grand Central Station New York, in mehreren Städten Rumäniens, in Ingolstadt, Island, Mexico und Uruguay. Weitere Stationen in China und Argentinien sind noch für dieses Jahr geplant.

    Leitung Workshop Physical Theatre/ Pantomime:

    Sandra Strauch

    Die 1979 geborene Pantomime- und Lebenskünstlerin lässt Dinge gerne einfach auf sich zukommen und ist so zu einem 3-Komponenten- Kleber mit breit gefächerter Lebenserfahrung geworden. Ob als ausgebildete Pantomimin und Schauspielerin,
    Performancekünstlerin oder Organisatorin - Die „Macherin“ Sandra Strauch begeistert eine große Spannbreite von Mitmachern und Zuschauern in ihren Projekten und konnte so Berlins kreative und verrückte Kulturszene der letzten 10 Jahre aktiv mitgestalten. Wenn sie nicht selbst auf der Bühne steht, leitet sie motivierend und mit viel Spaß Bewegungs- und Schauspieltrainings; zum Beispiel im Kinderzirkus, Jugendclub, Studienkolleg, auf Großdemos. Ihre ausgeprägte Fähigkeit im Umgang mit ihrem Gegenüber stellt sie unter anderem bei Kongressen in ganz Deutschland unter Beweis; hier leitet, koordiniert und motiviert sie Teams von bis zu 90 Menschen. Das besondere Interesse am menschlichen Körper und der Körpersprache führte sie vor einigen Jahren unweigerlich zur therapeutischen Körperarbeit (Shiatsu und Zentherapie®), was wiederum untrennbar ist von den anderen Aspekten ihres beruflichen Lebens. Ihre Erfahrungen - auch im Chorsprechen/-singen - in diesem Projekt wieder einmal verbinden zu können freut sie sich sehr und ist gespannt auf diesen Sommer!
     

    STIMMPATENSCHAFTEN


    Stimmpate Studio Jazz/ Pop


    Peter Ewald

    studierte 1984 bis 1990 Kirchenmusik an der Kirchenmusikschule in Halle an der Saale und schloss die Studien mit
    dem A-Examen ab. Von 1996 bis 1998 absolvierte Peter Ewald an der gleichen Hallenser Hochschule ein Fernstudium im Fach Konzert – und    Oratoriengesang.
    Seit 1990 ist Peter Ewald als Kirchenmusiker in der Umgebung von Lübben tätig. Seit 1991 arbeitet er nebenberuflich als Oratoriensänger. Zunächst als regelmäßige Aushilfe begann 2001 seine Zusammenarbeit mit dem Berliner Rundfunkchor im NDR-Chor und im Rias-Kammerchor. 2011 wurde er als festes Mitglied des Berliner Rundfunkchor engagiert.






    Stimmpate Studio Traditionelle Chormusik

    Axel Scheidig,

    geboren in Sonneberg (Thüringen), erhielt seine erste musikalische Ausbildung an der Spezialschule für Musikerziehung in Wernigerode und beim Rundfunk- Jugendchor Wernigerode. Von 1991 bis 1997 studierte er Gesang und Musiktheater in Weimar bei Prof. H. Bante. Gesangskurse besuchte er bei Schlick, Lorenz, Moll und Stämpfli. 1997 war Axel Scheidig Preisträger beim Internationalen Händel-Wettbewerb in Halle.
    Er gründete das Vocalensembles „Die Weimarer Hofsänger“ mit, welches auf zahlreichen Gastspielen u.a. in Paris, Verona und Athen zu hören war und 1998 Preisträger des Deutschen Musikrates wurde.
    Von 2002 – 2004 sang Axel Scheidig als festes Mitglied im Collegium Vocale Gent. Solistisch war er an den Theatern in Gera, Eisenach und Weimar engagiert, u.a. für Mozarts "Die Hochzeit des Figaro", Orffs "Die Kluge", Verdis "Don Carlos" und Offenbachs "Pariser Leben". 1998 folgten Zeitverträge beim NDR Chor. Ab 1997 sang Axel Scheidig als Gast im Rundfunkchor Berlin, seit 2005 ist er festes Ensemblemitglied. Solistisch war er u. a. bei der szenischen Aufführung von Sir John Taveners "The Veil of the Temple" im Hamburger Bahnhof tätig (Berlin 2007) oder bei Johann Sebastian Bachs Matthäuspassion unter der musikalischen Leitung von Sir Simon Rattle (Osterfestspiele Salzburg und Philharmonie Berlin 2010).
    Axel Scheidig ist mit drei weiteren Sängern des Rundfunkchores Berlin Mitglied des Ensembles „Vokalzeit“ und mit der Solistenvereinigung „Die Charmonists“ regelmäßig europaweit unterwegs. 2010 war er in der Produktion "Die Comedian Harmonists" des Staatheater Darmstadt als Robert Biberti zu erleben.



    Stimmpatin Studio CirclesSongs/ Improvisation


    Isabelle Voßkühler,

    1971 in Berlin geboren, studierte zunächst Musikwissenschaft und Romanistik. 1992 wechselte sie zum Gesangsstudium an die Hochschule für Musik "Hanns Eisler", Berlin. Schon während ihres Studiums sang Isabelle Voßkühler als freie Mitarbeiterin im Rias-Kammerchor, im NDR Chor, im Collegium Vocale Gent und im Rundfunkchor Berlin, dem sie seit 1997 als festes Mitglied angehört und in dessen Konzerten sie häufig mit kleinen solistischen Partien betraut wird. Überdies wirkte sie einige Jahre in den der zeitgenössischen Musik gewidmeten Konzerten des Ensembles Intégrales mit.










    Stimmpatinnen Studio Circle-Songs/ Improvisation/ Jazz



    Sabine Eyer

    Sabine Eyer wurde in Hagen geboren und absolvierte ihr Gesangsstudium bei Prof. Berthold Schmid an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig. Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie in Meisterklassen bei Bernarda Fink, Michael Volle, Anna Reynolds und Helena Lazarska. Sie war Studentin in Liedmeisterklassen von Prof Sigmund Hjelset (Norwegisches Lied) und Françoise Tillard (Französisches Lied).
    Als Solistin war die Sängerin bereits bundesweit sowie international auf Bühnen, bei Konzerten und auf Festivals zu hören: darunter u. a. Gewandhaus zu Leipzig,  Festival & Academy, Verbier und Mendelssohn-Festtage, Leipzig. An der Oper Leipzig sang sie einen der Edelknaben in Richard Wagners "Lohengrin" und im "Tagebuch eines Verschollenen" von Leos Janacek den Sopran II. Die Städtischen Theatern Chemnitz engagierten sie als Dritte Dame in der "Zauberflöte" sowie als Hänsel in Humperdincks Märchenspiel "Hänsel und Gretel".
    Seit Februar 2011 ist sie Ensemblemitglied des Rundfunkchores Berlin, dem sie bereits seit November 2008 als freie Mitarbeiterin verbunden war.

    Musikalische Gesamtleitung

    Michael Betzner-Brandt lebt als Dirigent, Autor, Pädagoge und Stummfilmpianist in Berlin. Mit seinem mehrfach preisgekrönten Chor „Fabulous Fridays“ entwickelt er groovende, zeitgenössische Chormusik, die er in der Reihe „modern a cappella“ im Carus-Verlag herausgibt. Außerdem ist er Gründer und Leiter des „Ich-kann-nicht-singen-Chor“, des Rock-PopChor 60+ „High Fossility“ sowie des „Begegnungschor Berlin - Berliner singen mit Geflüchteten“. Zahlreiche Veröffentlichungen, Konzerte und Workshops zum Thema „Chor kreativ-Singen ohne Noten“. www.CHORkreativ.de

    Michael Betzner-Brandt
     
  • Aktionen 2016

    Hinaus in die Öffentlichkeit

    Hauptbahnhof

    Dem stimmlichen Gewirr eines Hauptbahnhofes temporär eine Struktur zu geben, damit Menschen im wahrsten Sinne des Wortes „abzuholen“, sie in eine emotionale Situation einzuladen und zu berühren, setzte die Idee des Camps, soziale Räume temporärer Art durch das gemeinsame Singen zu stiften, im öffentlichen Raum fort. Der Hauptbahnhof Berlin stand dabei exemplarisch für einen Ort des Ankommens, der Begegnung und des Verlassens: als öffentlicher Raum, der in unterschiedlicher Taktung die Menschen vorübergehend zu Beobachtern, Wartenden, Suchenden, Hetzenden macht. Alle Tempi sind gleichermaßen vertreten.

    Als Kreuzbahnhof mit seiner spezifischen Akustik und den sich kreuzenden Wegen schafft er eine Art Architektur für Gefühle und oszillierenden Atmosphären. Es ist ein polyphoner Ort, der von vielen Stimmen und Stimmungen lebt und geprägt wird: Eine Architektur der Bewegung.

    Damit war er für Sing along, Berlin! ein interessanter Aufführungsort, an dem es um das Empfangen und Begleiten von Reisenden ging, die über die menschliche Stimme angesprochen und zum kurzen Innehalten angestiftet wurden: über Stimmen, die sich in einer Gemeinschaft darauf vorbereitet hatten, Menschen auch unerwartet in Empfang zu nehmen und sie auf ihrem kurzen Weg durch einen öffentlichen Zwischenraum zu begleiten.

    27. August: 11:00 – 18:00 Uhr: Probe Großer Saal der Berliner Philharmonie und Präsentation auf dem Kulturforum
    28. August: 13:00 – 18:00 Uhr: Warm-Up, Einsingen, Aktion HBF, anschließend Aktion Bundesfinanzministerium
    29. August: 15:00 – 17:00 Uhr: Wiederholung Aktion HBF

  • Grußwort 2016

     

    Alexander Dobrindt, MdB
    Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur

     Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur

    Mobilität bedeutet Bewegung, Freiheit und Emotion – und ist Kern einer starken Gesellschaft. Nirgendwo ist das besser zu erleben als an unseren Bahnhöfen. Als Symbole der Begegnung und Emotion stehen sie für Heimat, Wiedersehen und Ankommen – aber auch für Aufbruch, Verheißung und Neubeginn. 

    Deshalb bietet der Berliner Hauptbahnhof die ideale Bühne für ein außergewöhnliches Klang-Experiment: Das Projekt „Sing along, Berlin“ lädt als Sommercamp zum gemeinsamen Singen in der Berliner Philharmonie ein, macht als Höhepunkt den Hauptbahnhof zum Konzertsaal – und ermöglicht einzigartige Begegnungen.

    Über ihren Gesang werden Menschen zusammenfinden, Reisende für einen Moment ankommen, Zuhörende bewegt: Das Projekt „Sing along, Berlin“ steht damit in besonderer Weise für die Faszination Mobilität.

    Ich habe deshalb gerne die Schirmherrschaft übernommen und möchte Sie ermutigen: Machen Sie mit oder hören Sie angeregt zu, schöpfen Sie Ruhe und Kraft aus dem Gesang – und lassen Sie sich inspirieren! Dabei wünsche ich Ihnen viel Freude, Gefühl und Gottes Segen.

     

     Prof. Dr. Hilger,
    PwC-Stiftung

    Prof. Dr. Susanne Hilger, PwC-Stiftung Jugend – Bildung – Kultur

    Aufbrechen und Ankommen – das sind Schlagworte von hoher Aktualität. Deshalb freuen wir uns über die Initiative „Sing along, Berlin“. Sie macht die Mobilität der globalen Gesellschaft zum Gegenstand eines generationenübergreifenden Gesangsprojekts, das sich über „flashmobs“ öffentlich Gehör verschafft.

    Kulturelle Breitenbildung ist eines der zentralen Ziele der PwC-Stiftung, die die Führungskräfte der PricewaterhouseCoopers WPG AG 2002 gründeten. Sie eröffnet Kindern und Jugendlichen einen kreativen Umgang mit Fragen. Kreativität macht offen für Veränderung, fördert Engagement und Identität. Dies gilt auch für Sing along, Berlin! Das Projekt schafft durch gemeinsames Singen, was sonst nicht leicht gelingt: Kinder, Jugendliche und Erwachsene überwinden Alters- und Sprachbarrieren und erleben Gemeinschaft. Unser herzlicher Dank gilt den Projektmachern bei WinB und iQult, dem Rundfunkchor Berlin, den Berliner Philharmonikern und dem RIAS Kammerchor sowie ganz besonders allen beteiligten Sängerinnen und Sängern. Ihnen allen wünschen wir viel Freude und Erfolg.

  • Camp 2017

    MITTENDRIN

    In seinem zweiten Jahr in Folge zog Sing along, Berlin! weiter zu einem ganz anderen (Proben)Ort, der aufgrund seiner Historie und seines Umfelds einen kreativen Boden für die Grundidee des Projekts bot: zu Karstadt am Hermannplatz.

    Als seinerzeit modernstes Kaufhaus Europas mit erstmalig einem Zugang aus der U-Bahn und mit seinen neun Etagen (zwei davon unterirdisch), 24 Rolltreppen, 24 Personen-, 13 Speise- und acht Lasten-Aufzugen sowie seinem 4.000 Quadratmeter großen Dachgarten war es eine stadtbekannte und unter Jazzgrößen weltweit beachtete Attraktion: Neben dem reichhaltigen Warenangebot waren es insbesondere die vielen Kulturveranstaltungen – jeden Nachmittag spielten unterschiedliche Musikformationen auf der Dachterrasse mit einem Blick aus 32 m Höhe über Kreuzberg und Neukölln – und das Serviceangebot, das die Menschen an diesen Ort lockten.

    An diesem Ort, der von jeher der Kultur eine Bühne bereitet hat, 90 Jahre später Menschen singend zusammenzubringen, zu proben und sich an den letzten drei Tagen des Camps von dort aus über den Hermannplatz hin zum Oranienplatz, dem Engelbecken bis in den Hauptbahnhof zu bewegen – das hieß 2017 für Sing along, Berlin! „mittendrin“ im multikulturellen Leben Berlins.

    Insgesamt sechs sehr unterschiedliche, dem jeweiligen Ort geschuldete Auftritte gab es in dem Jahr: bis zur Gedächtniskirche bzw. dem Schloß Britz wurde der Aktionsradius des Camps erweitert.

    Zwei Monate später zog die Idee des Sing along, Berlin!- Projektes weiter nach Washington D.C.. Unter dem Motto “Gemeinsam vielstimmig” baute Sing along, Berlin! eine Brücke in einen politischen Kontext: Mit einem Auftritt des “Sing along, G20!”-Chor verabschiedete sich Deutschland aus der Präsidentschaft des G20. Viele (musikalische) Stimmen, u.a. auch der Sing along, Berlin!-Chor mit seinem Überraschungsauftritt im Bundesfinanzministerium 2016 hatten dieses Präsidentschaftsjahr prägend begleitet und so blickte der von Berlin aus initiierte “Sing along, G20!”-Chor mit seinem „song of communion“ des Südafrikaners Neo Potlak Muyanga zurück: „qulani“.

    „qulani“
    qula kwedini, qula kwedini ka bawo
    zenize nazo kwedini, qula kwedini ka bawo
    sing and show yourself little one
    when you show yourself in truth
    you are the pride of your elders

  • Studios 2017

    Das Camp Sing along, Berlin besteht aus Einheiten sowohl für alle Teilnehmenden als auch für kleinere Gruppen. Wir unterscheiden zwischen Studios, Workshops und Tutti. 

    Studios / Tutti

    Studios sind kleinere Gruppen, die sich mit einer bestimmten Musikrichtung beschäftigen. Mit Deiner Angabe zu den musikalischen Vorlieben („Neugier für“) kannst Du Dich schon bei der Anmeldung für eine intensivierte Beschäftigung mit einer bestimmten musikalisch-ästhetischen Stilrichtung entscheiden. Im Rahmen des Studios studierst Du vier Stücke dieser Richtung ein. Die Gesangspaten des Rundfunkchors Berlin begleiten Dich mit Stimmbildung, Einstudierung und gestalterischen Hinweisen. Hinzu kommt jeweils ein Stück der anderen Musikrichtungen/Studios, die alle gemeinsam bei den Aufführungen singen. Diese studiert Ihr in den Tutti-Proben mit allen TeilnehmerInnen ein.

    Studios

    1. Szene Chormusik
    Musikalische Leitung: Neo Muyanga

    2. Circle Songs / Improvisation
    Musikalische Leitung: Michael Betzner-Brandt

    3. Pop / Jazz
    Musikalische Leitung: Daniela Bartels

    4. Interkultur
    Musikalische Leitung: Alfred Mehnert

    5. Come-together-Songs
    Musikalische Leitung: Hagara Feinbier

    Paten aus dem Rundfunkchor:
    Peter Ewald, Sabine Eyer, Heike Peetz-Glintenkamp, Axel Scheidig, Isabelle Vosskühler (angefragt)
     

    Leitung

    1. Szene Chormusik
    Musikalische Leitung: Neo Muyanga

    Komponist/ Sänger/ Librettist wurde in Soweto geboren. Er studierte italienische Madrigalkunst bei Maestro Piero Poclen in Triest (Italien). Mitte der 90er Jahre gründete er das Jazzduo Blk Sonshine mit Masauko Chipembere, dessen erste gemeinsam Produktion es 20 Wochen lang unter die Top 20 der Charts schaffte. Ihr Folgealbum Good life erschien 2009.
    Rund um den Globus reist Muyanga, sammelt musikalische Erfahrungen und verbindet sie mit den Wurzeln der Musikdradition seines eigenen Landes. Er komponiert Musiktheater, Chorwerke, Kammer- und Orchestermusik. Seine Operette „The Flower of shembe“ wurde  2012 wurde von der Kritik ausgezeichnet. Er tourt sowohl als Soloperformer als auch in unterschiedlichen Bandformationen durch die Welt. 2008 gründete er zusammen mit Chimurenga die pan african space station  eine Kombination aus Plattform und Radiostation, die mit neuen Formaten der Musikszene operiert: The Pan African Space Station (PASS) is a periodic, pop-up live radio studio; a performance and exhibition space; a research platform and living archive, as well as an ongoing, internet based radio station.

    2. Circle Songs / Improvisation
    Musikalische Leitung: Michael Betzner-Brandt

    lebt als Dirigent, Autor, Pädagoge und Stummfilmpianist in Berlin. Mit seinem mehrfach preisgekrönten Chor Fabulous Fridays entwickelt er groovende, zeitgenössische Chormusik, die er in der Reihe modern a cappel/a im Carus-Verlag herausgibt. Außerdem gründete und leitete er den Ich-kann-nicht­ singen-Chor,den Rock-PopChor 60+HighFossi/ity sowie den Begegnungschor Berlin - Berliner singen mit Geflüchteten. Michael Betzner-Brandt macht Musik mit Profis und mit Laien. In jedem Fall mit Menschen, die sich schon nach ganz kurzer Zeitgar nicht mehr als Laien vorkommen. Er gibt Workshops, stundenweise, wochenendweise, lebenslang. Er schreibt darüber, reist durch Deutschland und tritt überall auf. Un der ist seit jeher der festen Überzeugung:,,Jeder kannsingen"!.

    3. Pop / Jazz
    Musikalische Leitung: Daniela Bartels

    studierte Schulmusik an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover. Als Studentin sang sie bei den "Vivid Voices" und lernte hier bereits viel über den Chorgesang in Pop und Jazz. Zurzeit ist sie noch als Musikpädagogin an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT in Weimar tätig und bildet dort angehende Musiklehrer*innen aus. Da sie auch eine leidenschaftliche Chorleiterin ist, gründete sie im März 2014 den mittlerweile preisgekrönten Chor "zimmmt", der wöchentlich in Kreuzberg probt und einen großen Wert auf künstlerische Partizipation legt. Im Oktober 2015 gründete Daniela zudem den "International Choir Weimar", in dem das Ziel verfolgt wird, verschiedene Menschen durch die Freude am gemeinsamen Singen zusammenzubringen.

    4. Interkultur
    Musikalische Leitung: Alfred Mehnert

    Percussionist, Autor und Dozent, beherrscht als Musiker von Jazz  über Lateinamerikanisches bis zur  elektronischen  Musik  eine  unglaubliche  Vielfalt an musikalischen Stilen. Als Performer, Conferencier und Lyriker reicht sein Horizont vom nächtlichen Poetry-Slam in der Kreuzberger Kaschemme bis zur großen Bühne des Deutschen Theaters. Als Lehrer gelingt es ihm, Alters- und soziale Grenzen zu überwinden und fantastisch aufspielende Profis mit ebenso ahnungs- wie voraussetzungslosen Ex-Zuschauern auf eine Bühne zu bringen und in einen Jam zu verwickeln, der niemanden loslässt.

    5. Come-together-Songs
    Musikalische Leitung: Hagara Feinbier

    Hagara Feinbier ist studierte Musikpädagogin und Chorleiterin, leidenschaftliche Workshopleiterin und Liedersammlerin und lebt seit dem Gründungsjahr 1991 in der ZEGG-Gemeinschaft in Bad Belzig. Sie ist Herausgeberin von drei COME TOGETHER SONGS – Liederbücher, einer Sammlung mit gemeinschaftsbildenden Liedern des Herzens aus aller Welt, von 6 CDs und einer Tanz-DVD. 
    Seit 20 Jahren leitet Hagara Gesangs- und Musikkurse im In- und Ausland und engagiert sich für die Verbreitung einer neuen Singkultur an Schulen, Kindergärten, Hospizen und im Lebensalltag von Menschen und Gemeinschaften wie dem ZEGG. Vielen begeisterten TeilnehmerInnen an ihren Musikseminaren erleichterte sie durch ihre Lebendigkeit und Offenheit einen neuen Zugang zum Singen. Ihre Leidenschaft ist es, Menschen die heilende Kraft ihrer Stimme erfahrbar zu machen und sie zu ermutigen, auch im Alltag wieder (miteinander) zu singen.

    Workshops

     
     

    Leitung Workshop Physical Theatre/ Tanz:

    Mareike Jung,
    1991 geboren in Sallneck ist Mimin, Tänzerin und Zauberin. Sie gehört zur dynamischen und innovativen, jungen Kunstlerszene Deutschlands. Schon früh erhielt sie Unterricht bei Schauspieler Wolfgang Dold und ergänzte ihre Zauberfähigkeiten in der Freiburger Szene durch den dort ansässigen Zauberzirkel. Seit fruhester Jugend zeigt Jung auf verschiedensten Buhnen und Veranstaltungen ihre eigene Zauber- und Feuershow. Seit 2014 präsentiert sich Jung auch mit eigenen Tanzperformances und widmet sich verstärkt dem Physical Theatre. Nach dem sie verschiedene Tanz,- und Zirkusprojekte mit Jugendlichen durchgefuhrt hat, begann sie 2012 ein Studium mit Schwerpunkt Mime/Pantomime an der Etage Berlin. Zu ihren jungsten Tätigkeiten zählen unter anderem Dramaturgie, Regie und Darbietung des eigenen Buhnenstucks „Kopflos“, sowie eine enge Zusammenarbeit mit den international erfolgreichen Metroccrolis und mit D.A.T. (Das andere Theater). Seit 2015 befindet sich Jung in einem Fortbildungsjahr fur Tanz im Dock 11, Berlin.

    Leitung Workshop Percussion/Performance:
    Robyn Schulkowsky,
    US-amerikanische Perkussionistin, lebt seit 1980 in Deutsch­land. Ihre Interpretationen und Uraufführungen der bedeutendsten Stücke für Solo-Schlagzeug des 20. und 21. Jahrhunderts sind international gefragt. Sie spielt regelmäßig mit Musikern, wie Joey Baron, Reinhold Friedrich, Kim Kashkashian, dem Komponisten Christian Wolff, der Choreografin Sasha Waltz und dem Künst­ler Günther Uecker. Ihr Percussionprojekt mit Fabrikarbeitern in Österreich wurde mit dem YEAH! - Young EARopean Award - Preis 2011 ausgezeichnet. Seit 2005 ist ihr »Rhythm Lab« auf Reisen zu neuen Klanghorizonten und Hörerfahrungen rund um den Globus, ob in der Grand Central Station New York, in mehreren Städten Rumäniens, in Ingolstadt, Island, Mexico und Uruguay. Weitere Stationen in China und Argentinien sind noch für dieses Jahr geplant.

    Leitung Workshop Physical Theatre/ Pantomime:
    Sandra Strauch
    Die 1979 geborene Pantomime- und Lebenskünstlerin lässt Dinge gerne einfach auf sich zukommen und ist so zu einem 3-Komponenten- Kleber mit breit gefächerter Lebenserfahrung geworden. Ob als ausgebildete Pantomimin und Schauspielerin,
    Performancekünstlerin oder Organisatorin - Die „Macherin“ Sandra Strauch begeistert eine große Spannbreite von Mitmachern und Zuschauern in ihren Projekten und konnte so Berlins kreative und verrückte Kulturszene der letzten 10 Jahre aktiv mitgestalten. Wenn sie nicht selbst auf der Bühne steht, leitet sie motivierend und mit viel Spaß Bewegungs- und Schauspieltrainings; zum Beispiel im Kinderzirkus, Jugendclub, Studienkolleg, auf Großdemos. Ihre ausgeprägte Fähigkeit im Umgang mit ihrem Gegenüber stellt sie unter anderem bei Kongressen in ganz Deutschland unter Beweis; hier leitet, koordiniert und motiviert sie Teams von bis zu 90 Menschen. Das besondere Interesse am menschlichen Körper und der Körpersprache führte sie vor einigen Jahren unweigerlich zur therapeutischen Körperarbeit (Shiatsu und Zentherapie®), was wiederum untrennbar ist von den anderen Aspekten ihres beruflichen Lebens. Ihre Erfahrungen - auch im Chorsprechen/-singen - in diesem Projekt wieder einmal verbinden zu können freut sie sich sehr und ist gespannt auf diesen Sommer!

     

  • Aktionen 2017

    hinaus in die Öffentlichkeit

    26. August: 15 Uhr KARSTADT am Hermannplatz, 16 Uhr Hermannplatz, 18 Uhr Oranienplatz/Engelbecken
    27. August: 11 Uhr Hauptbahnhof, 14 Uhr Gedächtniskirche, 17 Uhr Freilichtbühne Schloss Britz
    28. August: Ausklang und Nachlese

  • Community und Rückblick

    Der Film 2016 (Enrique Sanchez Lansch)

    Stimmen im Rückblick auf 2016 (Auszug)

    "Ich gehe wieder mehr aus mir heraus"

    "die Woche hat mich mutiger und selbstbewusster gemacht"

    "Der Hauptbahnhof wird nie wieder dasselbe fur mich sein, er ist jetzt kein Monster mehr"

    „Wann treffen wir uns wieder und wie geht es weiter?”

    „Hallo, ihr Lieben,
    ... der tägliche Wahnsinn ... hat uns wieder, fur mich gleich am nächsten Tag, doch das Sing along Camp ist noch lange nicht vorbei. Mit Begeisterung erzähle ich Freunden und Bekannten von dieser Woche... die fasziniert zuhören. Morgen habe ich zwei Auffuhrungen mit meinen Schulern Zeitgenössischer Tanz, Bodypercussion und Singen mit eigenen Texten. Ab nächster Woche, so hoffe ich, schreiten wir wieder so langsam zur Normalität, was auch immer das heißen mag. TanzZeit Master beginnt und die Projekte zur Experimentellen Musik starten, …
    ...das Leben wird nie langweilig, lasst es uns freudvoll singend erleben ...
    auf ein baldiges Wiedersehen, herzliche Gruße,
    Martina M.”

    „...so kann es von mir aus immer weitergehen :)
    Danke Philip, danke Adrienn, danke ALLE!!!!!!
    Nora J.”

    „Liebe Alle,
    ich singe morgen auf jedenfall schon mal unter der Dusche um in Übung zu bleiben. Es war so schön mit euch zu singen!!
    Lalalala lalalala ....Herzlichst,
    Anna A.”

    „Ich weiß gar nich was ich morgen mache ohne mit euch zu singen.
    Christina V.”

    „Hallo ihr Lieben,
    Das Singen mit euch war ein Traum. Und die gemeinsam Bewegungsarbeit hat mir viel Spaß gemacht, vor allem weil alle mitgezogen haben.
    Ich hoffe, dass es nächstes Jahr auch ein Singalong gibt und wir uns alle wiedersehen.
    Bis dahin,
    Tanja R.”

    „Hallo zusammen,
    die ersten Entzugserscheinungen haben sich etwas gelegt, dennoch habe ich immer noch die Lieder im Kopf.
    In der Hofnung auf eine Wiederholung, viele Gruße,
    Renate D.”