Über das Projekt

  • Idee

     

    sich singend begegnen

    Sing along, Berlin! hat das Ziel: Menschen mit unterschiedlichem sozialen und kulturellen Hintergrund uber das Singen zusammenzubringen und das Erlebnis von Gemeinschaft spurbar werden zu lassen. Die eigene Stimme entdecken, ihr Raum geben und diesen mit anderen teilen – das ist die Idee. Gemeinsames Singen initiiert Begegnungen zwischen Menschen im privaten wie im öffentlichen Raum.

    Der Raum, der im Kontext der Pilotphase zunächst erobert wurde, war die Berliner Philharmonie mit ihren
    unterschiedlichen Sälen, Foyers bis in den philharmonischen Garten. Aus diesem geschutzten Raum begab sich der Tag fur Tag mehr und mehr zusammengewachsene Chor in den öffentlichen Raum. Ziel fur das Folgeprojekt ist es, einen nächsten und neuen geeigneten Ort singend zu erobern. Einen Ort, der uber entsprechende Probemöglichkeiten fur größere und kleinere Gruppen verfugt und an dem adäquate Auffuhrungssituationen geschaffen werden können:inmitten von Menschen, die sich aus einer anderen Motivation an einem Ort befinden und durch flashmobartige Performances mit Musik und singenden Menschen unerwartet in Beruhrung kommen und bestenfalls zur Teilhabe angeregt werden.

    KARSTADT am Hermannplatz könnte dieser besondere Ort fur das Camp und seine ersten Flashmobs sein. Ein Ort, der aufgrund seiner Historie und seines Umfelds einen kreativen Boden fur den Ansatz des Projektes bietet. Als seinerzeit modernstes Kaufhaus Europas mit erstmalig einem Zugang aus der U-Bahn und mit seinen neun Etagen (zwei davon unterirdisch), 24 Rolltreppen, 24 Personen-, 13 Speise- und acht Lasten-Aufzugen sowie seinem 4.000 Quadratmeter großen Dachgarten war es eine stadtbekannte Attraktion. Neben dem reichhaltigen Warenangebot waren es insbesondere die vielen Kulturveranstaltungen – jeden Nachmittag spielten unterschiedliche Musikformationen auf der Dachterrasse mit einem Blick aus 32 m Höhe uber Kreuzberg und Neukölln – und das Serviceangebot, das die Menschen an diesen Ort lockten.

    An diesem Ort 90 Jahre später Menschen singend zusammenzubringen, zu proben und sich von dort aus uber den Hermannplatz bis in den Hauptbahnhof zu bewegen und uber drei Tage verteilt an öffentlichen Ort aufzutreten ist die Idee fur 2017. KARSTADT mit seiner eigenen Geschichte als seinerzeit modernstes Kaufhaus, das der Kultur zu unterschiedlichen Zeiten eine Buhne bereitet hat, ist mittendrin im multikulturellen Leben Berlins.

    Diese Geschichte mit dem Ansatz von Sing along, Berlin zu verknupfen und gemeinsam eine Form der partizipativen An- und Einbindung von unterschiedlichen Menschen uber flashmobartigen Aktionen im U-Bahn-Bereich, auf den verschiedenen Ebenen und deren Rolltreppen, der Dachterrasse und im Umfeld zu entwickeln, wäre die Fortsetzungsgeschichte des erfolgreich durchgefuhrten Piloten 2016.

    In diesem von unterschiedlichen Kulturen geprägten Haus werden in einem Camp Lieder in unterschiedlichen
    Sprachen einstudiert, die Themen von Miteinander und Teilhabe zum Inhalt haben. Sie werden eigens fur das Camp komponiert und arrangiert und zu einem Liederbuch zusammengefuhrt. Dabei singen Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit und ohne musikalische Vorbildung zusammen. Über das zwanglose gemeinsame Singen soll eine besondere Verbindung zwischen allen Teilnehmenden entstehen und Beziehungen verschiedenster Art zwischen Menschen gestiftet und bereits entstandene Gemeinschaft immer wieder erweitert und erneuert werden.

    Anhand dieser persönlich praktischen Erfahrung möchte Sing along, Berlin! die Dimensionen der singenden Stimme zeigen und die Wirkung der eigenen Stimme erfahrbar machen. Im Probenprozess des Camps spielen diese Aspekte ebenso wie der Aufbau einer Gemeinschaft eine zentrale Rolle. Sing along, Berlin! wunscht sich eine singende Community, die im Anschluss an eine intensive Probenphase im geschutzten Raum eines Kulturortes beginnt, sich auch im öffentlichen Raum zu bewegen und ihrerseits Momente der Begegnung stiftet. Markante Orte des öffentlichen Lebens werden temporär zum Raum fur diesen Moment: Vom öffentlichen Platz im Kiez uber ein prominentes Kaufhaus der 20er Jahre bis zum Berliner Hauptbahnhof.

    am Hauptbahnhof

    Dem stimmlichen Gewirr eines Hauptbahnhofes temporär eine Struktur zu geben, damit Menschen im wahrsten Sinne des Wortes „abzuholen“, sie in eine emotionale Situation einzuladen und zu berühren, setzte die Idee des Camps, soziale Räume temporärer Art durch das gemeinsame Singen zu stiften, im öffentlichen Raum fort. Der Hauptbahnhof Berlin steht exemplarisch für einen Ort des Ankommens, der Begegnung und des Verlassens. Er ist ein öffentlicher Raum, der in unterschiedlicher Taktung die Menschen vorübergehend zu Beobachtern, Wartenden, Suchenden, Hetzenden macht. Alle Tempi sind gleichermaßen vertreten.

    Als Kreuzbahnhof mit seiner spezifischen Akustik und den sich kreuzenden Wegen schafft er eine Art Architektur für Gefühle und oszillierenden Atmosphären. Es ist ein polyphoner Ort, der von vielen Stimmen und Stimmungen lebt und geprägt wird: Eine Architektur der Bewegung.

    Damit ist er für Sing along, Berlin ein interessanter Aufführungsort, an dem es um das Empfangen und Begleiten von Reisenden geht, die über die menschliche Stimme angesprochen und zum kurzen Innehalten angestiftet werden sollen: über Stimmen, die sich in einer Gemeinschaft darauf vorbereitet haben, Menschen auch unerwartet in Empfang zu nehmen und sie auf ihrem kurzen Weg durch einen öffentlichen Zwischenraum zu begleiten.

  • Camp 2016

    im Überblick

    Sing along, Berlin! ist ein Camp für alle, die sich Ende der Sommerferien in der Berliner Philharmonie stimmlich erproben und begegnen wollen. Und das in ganz unterschiedlicher Form. Gesungen werden mehrstimmige internationale Lieder und Arrangements, die Ankommen und Begrüßen zum Thema haben. Es wird mit und ohne Noten, sowohl gemeinsam als auch in kleineren Gruppen, gesungen, improvisiert und die Stimme trainiert. Im Sing along, Berlin-Camp werden unterschiedliche Wege erprobt, wie man mit Menschen – ob bekannt oder unbekannt – spielerisch singend in Kontakt treten kann und Botschaften über die Stimme sendet.

    Die verschiedenen Gruppen („Studios“) werden von Mitgliedern des Berliner Rundfunkchors u.a. stimmlich als Paten betreut. Über das Training der eigenen Gesangsfähigkeit hinaus möchte das Camp mit allen Teilnehmenden Wege und Impulse durchspielen, Menschen zu begegnen, Selbstbewusstsein im Singen zu entwickeln und Mut zu gewinnen, sich zu zeigen und Menschen anzusprechen und anzusingen. Das Camp arbeitet auf drei Präsentationsformen hin, die sich zwischen Konzert, Performance und Flash Mob verorten und bei denen das offene Miteinander Vorrang vor abgrenzendem Leistungsprinzip hat. Die erste Präsentation findet am 27. August auf dem Kulturforum im Rahmen der Veranstaltung „Berliner Philharmoniker Open Air 2016“ statt. Der Höhepunkt wird ein Auftritt am 28. und 29. August mitten im Berliner Hauptbahnhof sein.

    Ablauf
    Das Camp Sing along, Berlin besteht aus Einheiten sowohl für alle Teilnehmenden als auch für kleine Gruppen (sogenannten „Studios“ und „Workshops“ ) je nach musikalischen Vorlieben. Täglich gibt es Begegnungen und Austausch mit den Gesangspaten, Stimmbildung, Chorgesang, musikalische Improvisation und darüber hinaus Kontakt- und Szenen-Improvisation oder Bewegungstraining.

    Für Verpflegung & Chillout
    vor Ort wird gesorgt

    Termine Camp vom 22. bis 29. August 2016

    22. – 26. August: Camp von 10:00 – 19:00 Uhr. Ort: Berliner Philharmonie
    27. August: 11:00 – 18:00 Uhr: Probe im Großen Saal der Philharmonie und Präsentation auf dem Kulturforum
    28. August: 11:00 – 18:00 Uhr: Einsingen, Aktion HBF 
    29. August: 15:00 – 17:00 Uhr: Wiederholung Aktion HBF

    Vorbereitungstreffen: 5. Juli, 18.00 – 20.00 Uhr. Ort: Probensaal des Rundfunkchor Berlin im Haus des Rundfunks, Masurenallee 8-14, 14046 Berlin (zwischen U Theodor-Heuss-Platz und S Messe Nord/ICC).

    Voraussetzungen
    Lust am Singen (Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich)
    Mindestalter von 12 Jahren

    Kosten
    Teilnahmegebühr: Kinder/Jugendliche/Studierende: 50,-€ inklusive Verpflegung vor Ort. Geschwisterermäßigung 10 Euro. Erwachsene: 75 – 150,00 Euro je nach persönlichem Ermessen. Beitrag bei Vorlage eines Berlinpasses (unter info@singalongberlin.de): 5 Euro.

  • Camp 2017

    Sing along, Berlin! ist ein Camp für alle, die sich Ende der Sommerferien gemeinsam mit anderen stimmlich erproben und begegnen wollen. Und das in ganz unterschiedlicher Form. Gesungen werden mehrstimmige internationale Lieder und Arrangements, die das Miteinander zum Thema haben. Es wird mit und ohne Noten, sowohl gemeinsam als auch in kleineren Gruppen, gesungen, improvisiert und die Stimme trainiert. Im Sing along, Berlin-Camp werden unterschiedliche Wege erprobt, wie man mit Menschen – ob bekannt oder unbekannt – spielerisch singend in Kontakt treten kann und Botschaften über die Stimme sendet.

    Die verschiedenen Gruppen („Studios“) werden von Mitgliedern des Berliner Rundfunkchors u.a. stimmlich als Paten betreut. Über das Training der eigenen Gesangsfähigkeit hinaus möchte das Camp mit allen Teilnehmenden Wege und Impulse durchspielen, Menschen zu begegnen, Selbstbewusstsein im Singen zu entwickeln und Mut zu gewinnen, sich zu zeigen und Menschen anzusprechen und anzusingen. Das Camp arbeitet auf drei Präsentationsformen hin, die sich zwischen Konzert, Performance und Flashmob verorten und bei denen das offene Miteinander Vorrang vor abgrenzendem Leistungsprinzip hat. Die ersten Aktionen findnt am 26. August im Kulturhaus KARSTADT, dem Hermannplatz und dem Oranienplatz statt. Der Höhepunkt wird ein Auftritt am 27. August mitten im Berliner Hauptbahnhof sein – gefolgt von einem Überraschungsauftritt...

    Ablauf
    Das Camp Sing along, Berlin besteht aus Einheiten sowohl für alle Teilnehmenden als auch für kleine Gruppen (sogenannten „Studios“ und „Workshops“ ) je nach musikalischen Vorlieben. Täglich gibt es Begegnungen und Austausch mit den Gesangspaten, Stimmbildung, Chorgesang, musikalische Improvisation und darüber hinaus Kontakt- und Szenen-Improvisation oder Bewegungstraining.

    Für Verpflegung & Chillout
    suchen wir noch einen Sponsor

    Termine Camp vom 21. bis 27. August 2016

    21. – 25. August: Camp von 10:00 – 18:00 Uhr (add on: 18.30h - 21.00 Uhr). Ort: KARSTADT Hermannpatz
    26. und 27. August: Aktionen an verschiedenen Orten
    28. August: Ausklang und Nachlese

    Vorbereitungstreffen: Anfang Juli
    THINK TANK: 4. März 2017, 16.00 – 18.00 Uhr, KARSTADT am Hermannplatz. TREFFPUNKT: 4. Etage, Restaurant am Flügel

    Voraussetzungen
    Lust am Singen (Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich)
    Mindestalter von 10 Jahren

    Kosten
    Vorraussichtliche Teilnahmegebühr: Kinder/Jugendliche/Studierende: 75,-€ inklusive Verpflegung vor Ort. Geschwisterermäßigung 10 Euro. Erwachsene: 100 – 150,00 Euro je nach persönlichem Ermessen. Beitrag bei Vorlage eines Berlinpasses (unter info@singalongberlin.de): 20 Euro.

  • Studios 2016

    Das Camp Sing along, Berlin besteht aus Einheiten sowohl für alle Teilnehmenden als auch für kleinere Gruppen. Wir unterscheiden zwischen Studios, Workshops und Tutti.

     

    Studios / Tutti

    Studios sind kleinere Gruppen, die sich mit einer bestimmten Musikrichtung beschäftigen. Mit Deiner Angabe zu den musikalischen Vorlieben („Neugier für“) kannst Du Dich schon bei der Anmeldung für eine intensivierte Beschäftigung mit einer bestimmten musikalisch-ästhetischen Stilrichtung entscheiden. Im Rahmen des Studios studierst Du vier Stücke dieser Richtung ein. Die Gesangspaten des Rundfunkchors Berlin begleiten Dich mit Stimmbildung, Einstudierung und gestalterischen Hinweisen. Hinzu kommt jeweils ein Stück der anderen Musikrichtungen/Studios, die alle gemeinsam bei den Aufführungen singen. Diese studiert Ihr in den Tutti-Proben mit allen TeilnehmerInnen ein.

    Studios

    1. Traditionelle Chormusik
    Musikalische Leitung: Kerstin Behnke

    2. Circle Songs / Improvisation/ Interkultur
    Musikalische Leitung: Michael Betzner-Brandt und Alfred Mehnert

    3. Pop / Jazz
    Musikalische Leitung: Philip Eick

    Paten aus dem Rundfunkchor:
    Peter Ewald, Sabine Eyer, Heike Peetz-Glintenkamp, Axel Scheidig, Isabelle Vosskühler  




    Musikalische Leitung Studio Traditionelle Chormusik

     
    Kerstin Behnke

    ist Dozentin für Chorleitung an der Musikhochschule Lübeck, künstlerische Leiterin des Kammerchors TONIKUM und der Berlin Cappella und wird als Gastdirigentin im In- und Ausland engagiert. Sie studierte zunächst Schulmusik in ihrer Heimatstadt Hamburg und Dirigieren bei Prof. Mathias Husmann an der Berliner Hochschule der Künste.
    In ihren Konzertn begegnen sich Neu und Alt, Kompositionen von Frauen und Männern, verschiedene Kunstformen, Wissenschaft und Musik sowie Werke mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund. Kerstin Behnke initiiert Kompositionen Neuer Musik für Chor, die sie  - insbesondere im Rahmen des Kompositionspreises der Berliner Cappella - aus der Taufe hebt. Sie hat unter anderem Werke der Komponistinnen Lili Boulanger, Augusta Holmés, Marianne Martines und Emilie Mayer erstmals seit ihrer Entstehungszeit wieder aufgeführt und zum Teil in Neuausgaben herausgegeben. Mit dem Kammerchor TONIKUM entwickelt sie neue Konzertkonzepte, die die innere Beteiligung des Publikums über das Hören der Musik hinaus intensivieren.

    Musikalische Leitung Studio Pop/Jazz

    Philip Eick

    studierte Schulmusik an der "UdK Berlin" und derzeit Singing and Rhythmical Choir Conducting an der "Royal Academy of Music Aarhus/Aalborg", Dänemark. Dorthin, und damit ins Herz der rhythmischen Vokalmusikszene zog es ihn, um mehr über die Geheimnisse der skandinavischen a cappella Musik zu erfahren, die auch über Landesgrenzen hinweg mit klingenden Namen von Ensembles wie z. B. "Vocal Line" and "The Real Group", aber auch mit neuen Stimmtechniken wie der "Complete Vocal Technique" lockt.
    Konzerte und erfolgreiche Wettbewerbe führten in neben Deutschland und Dänemark bereits nach Indonesien, Frankreich, Spanien, Lettland und Österreich. Er war Gründungsmitglied der a cappella Band "BART" und Gründer des "Kiezchor Schönebergs", sang u. A. in den "Fabulous Fridays", der "Vokalakademie Berlin" und war Sänger des "Salonorchester Berlins". Momentan singt er in den Ensembles "Naura" und "Syng Selected".
    Neben seiner Tätigkeit als Chorleiter gibt er Workshops im In- und Ausland zum Thema Chorleitung, Improvisation und Stimmtechnik im Chor, unterrichtet Gesang und ist Mitglied im Chorkreativ-Team.

    Musikalische Leitung Studio Improvisation/Interkultur

     Alfred Mehnert

    hat als Musiker mit den Großen gespielt und von Jazz über Lateinamerikanisches bis zur elektronischen Musik eine unglaubliche Vielfalt bewiesen. Als Performer, Conferencier und Lyriker reicht sein Horizont vom nächtlichen Poetry-Slam in der Kreuzberger Kaschemme bis zur großen Bühne des Deutschen Theaters. Als Lehrer gelingt es ihm, Alters- und soziale Grenzen zu überwinden und fantastisch aufspielende Profis mit ebenso ahnungs- wie voraussetzungslosen Ex-Zuschauern auf eine Bühne zu bringen und in einen Jam zu verwickeln, der niemanden loslässt.

    Workshops

    Workshops sind Einheiten, in denen Du täglich szenisch-tänzerisch-performativ probierst. Als künstlerisches Medium vermitteln die Workshops zwischen dem Singen, der damit verbundenen Beschäftigung mit Dir selbst bzw. Deinem „Instrument“ und der Außenwelt. Diese Übungen befähigen Dich, Dir im öffentlichen Raum die eigene Bühne zu kreieren und Dich dort souverän zu bewegen. Sie sollen Dein Hinwenden nach „außen“ und die aktive Kontaktaufnahme mit Dir unbekannten Personen erleichternd gestalten und so die Grundidee von „Sing along, Berlin!“ unterstützen. Es entsteht ein Rahmen aus „Bewegungs- und Spielanweisungen“, der allen Beteiligten unabhängig von besonderen Vorkenntnissen ein Handwerk vermittelt, die Aktionen im Hauptbahnhof spielerisch zu improvisieren. Die drei oben becshriebenen Studios werden in vier Workshops geteilt. Diese Workshops werden von TänzerInnen, PerformerInnen, RegisseurInnen und TheaterpädagogInnen geleitet.

    Leitung Workshop Schauspiel:

    Adrienn Bazsò,

    geboren in Ungarn, absolvierte ihre Schauspielausbildung in Budapest unter der Leitung von Andrea Spolarics. In den darauffolgenden Jahren spielte sie im Theater „Bárka” sowie diversen anderen Off-Theaterproduktionen in Budapest.  Sie arbeitete mit den Methoden von Stanislawski und Strasberg und besuchte Trainings zur Grotowski-Methode, physical theatre und Kontaktimprovisation. 2012 zog sie nach Berlin und studierte den Masterstudiengang „Theaterpädagogik” an der Universität der Künste Berlin (UdK), den sie 2015 erfolgreich abschloss. Zurzeit arbeitet sie als freischaffende Schauspielerin im Grips Theater, leitet den Jugendklub „Operatiefer Eingriff” an der Staatsoper im Schiller Theater in Berlin und inszeniert mit Panagiotis Iliopoulos für "Klangradar - Kompositionslabor Schule".



    Leitung Workshop Physical Theatre/ Tanz:

    Mareike Jung,

    1991 geboren in Sallneck ist Mimin, Tänzerin und Zauberin. Sie gehört zur dynamischen und innovativen, jungen Kunstlerszene Deutschlands. Schon früh erhielt sie Unterricht bei Schauspieler Wolfgang Dold und ergänzte ihre Zauberfähigkeiten in der Freiburger Szene durch den dort ansässigen Zauberzirkel. Seit fruhester Jugend zeigt Jung auf verschiedensten Buhnen und Veranstaltungen ihre eigene Zauber- und Feuershow. Seit 2014 präsentiert sich Jung auch mit eigenen Tanzperformances und widmet sich verstärkt dem Physical Theatre. Nach dem sie verschiedene Tanz,- und Zirkusprojekte mit Jugendlichen durchgefuhrt hat, begann sie 2012 ein Studium mit Schwerpunkt Mime/Pantomime an der Etage Berlin. Zu ihren jungsten Tätigkeiten zählen unter anderem Dramaturgie, Regie und Darbietung des eigenen Buhnenstucks „Kopflos“, sowie eine enge Zusammenarbeit mit den international erfolgreichen Metroccrolis und mit D.A.T. (Das andere Theater). Seit 2015 befindet sich Jung in einem Fortbildungsjahr fur Tanz im Dock 11, Berlin.

    Leitung Workshop Percussion/Performance:

    Robyn Schulkowsky,

    US-amerikanische Perkussionistin, lebt seit 1980 in Deutsch­land. Ihre Interpretationen und Uraufführungen der bedeutendsten Stücke für Solo-Schlagzeug des 20. und 21. Jahrhunderts sind international gefragt. Sie spielt regelmäßig mit Musikern, wie Joey Baron, Reinhold Friedrich, Kim Kashkashian, dem Komponisten Christian Wolff, der Choreografin Sasha Waltz und dem Künst­ler Günther Uecker. Ihr Percussionprojekt mit Fabrikarbeitern in Österreich wurde mit dem YEAH! - Young EARopean Award - Preis 2011 ausgezeichnet. Seit 2005 ist ihr »Rhythm Lab« auf Reisen zu neuen Klanghorizonten und Hörerfahrungen rund um den Globus, ob in der Grand Central Station New York, in mehreren Städten Rumäniens, in Ingolstadt, Island, Mexico und Uruguay. Weitere Stationen in China und Argentinien sind noch für dieses Jahr geplant.

    Leitung Workshop Physical Theatre/ Pantomime:

    Sandra Strauch

    Die 1979 geborene Pantomime- und Lebenskünstlerin lässt Dinge gerne einfach auf sich zukommen und ist so zu einem 3-Komponenten- Kleber mit breit gefächerter Lebenserfahrung geworden. Ob als ausgebildete Pantomimin und Schauspielerin,
    Performancekünstlerin oder Organisatorin - Die „Macherin“ Sandra Strauch begeistert eine große Spannbreite von Mitmachern und Zuschauern in ihren Projekten und konnte so Berlins kreative und verrückte Kulturszene der letzten 10 Jahre aktiv mitgestalten. Wenn sie nicht selbst auf der Bühne steht, leitet sie motivierend und mit viel Spaß Bewegungs- und Schauspieltrainings; zum Beispiel im Kinderzirkus, Jugendclub, Studienkolleg, auf Großdemos. Ihre ausgeprägte Fähigkeit im Umgang mit ihrem Gegenüber stellt sie unter anderem bei Kongressen in ganz Deutschland unter Beweis; hier leitet, koordiniert und motiviert sie Teams von bis zu 90 Menschen. Das besondere Interesse am menschlichen Körper und der Körpersprache führte sie vor einigen Jahren unweigerlich zur therapeutischen Körperarbeit (Shiatsu und Zentherapie®), was wiederum untrennbar ist von den anderen Aspekten ihres beruflichen Lebens. Ihre Erfahrungen - auch im Chorsprechen/-singen - in diesem Projekt wieder einmal verbinden zu können freut sie sich sehr und ist gespannt auf diesen Sommer!
     

    STIMMPATENSCHAFTEN


    Stimmpate Studio Jazz/ Pop


    Peter Ewald

    studierte 1984 bis 1990 Kirchenmusik an der Kirchenmusikschule in Halle an der Saale und schloss die Studien mit
    dem A-Examen ab. Von 1996 bis 1998 absolvierte Peter Ewald an der gleichen Hallenser Hochschule ein Fernstudium im Fach Konzert – und    Oratoriengesang.
    Seit 1990 ist Peter Ewald als Kirchenmusiker in der Umgebung von Lübben tätig. Seit 1991 arbeitet er nebenberuflich als Oratoriensänger. Zunächst als regelmäßige Aushilfe begann 2001 seine Zusammenarbeit mit dem Berliner Rundfunkchor im NDR-Chor und im Rias-Kammerchor. 2011 wurde er als festes Mitglied des Berliner Rundfunkchor engagiert.






    Stimmpate Studio Traditionelle Chormusik

    Axel Scheidig,

    geboren in Sonneberg (Thüringen), erhielt seine erste musikalische Ausbildung an der Spezialschule für Musikerziehung in Wernigerode und beim Rundfunk- Jugendchor Wernigerode. Von 1991 bis 1997 studierte er Gesang und Musiktheater in Weimar bei Prof. H. Bante. Gesangskurse besuchte er bei Schlick, Lorenz, Moll und Stämpfli. 1997 war Axel Scheidig Preisträger beim Internationalen Händel-Wettbewerb in Halle.
    Er gründete das Vocalensembles „Die Weimarer Hofsänger“ mit, welches auf zahlreichen Gastspielen u.a. in Paris, Verona und Athen zu hören war und 1998 Preisträger des Deutschen Musikrates wurde.
    Von 2002 – 2004 sang Axel Scheidig als festes Mitglied im Collegium Vocale Gent. Solistisch war er an den Theatern in Gera, Eisenach und Weimar engagiert, u.a. für Mozarts "Die Hochzeit des Figaro", Orffs "Die Kluge", Verdis "Don Carlos" und Offenbachs "Pariser Leben". 1998 folgten Zeitverträge beim NDR Chor. Ab 1997 sang Axel Scheidig als Gast im Rundfunkchor Berlin, seit 2005 ist er festes Ensemblemitglied. Solistisch war er u. a. bei der szenischen Aufführung von Sir John Taveners "The Veil of the Temple" im Hamburger Bahnhof tätig (Berlin 2007) oder bei Johann Sebastian Bachs Matthäuspassion unter der musikalischen Leitung von Sir Simon Rattle (Osterfestspiele Salzburg und Philharmonie Berlin 2010).
    Axel Scheidig ist mit drei weiteren Sängern des Rundfunkchores Berlin Mitglied des Ensembles „Vokalzeit“ und mit der Solistenvereinigung „Die Charmonists“ regelmäßig europaweit unterwegs. 2010 war er in der Produktion "Die Comedian Harmonists" des Staatheater Darmstadt als Robert Biberti zu erleben.



    Stimmpatin Studio CirclesSongs/ Improvisation


    Isabelle Voßkühler,

    1971 in Berlin geboren, studierte zunächst Musikwissenschaft und Romanistik. 1992 wechselte sie zum Gesangsstudium an die Hochschule für Musik "Hanns Eisler", Berlin. Schon während ihres Studiums sang Isabelle Voßkühler als freie Mitarbeiterin im Rias-Kammerchor, im NDR Chor, im Collegium Vocale Gent und im Rundfunkchor Berlin, dem sie seit 1997 als festes Mitglied angehört und in dessen Konzerten sie häufig mit kleinen solistischen Partien betraut wird. Überdies wirkte sie einige Jahre in den der zeitgenössischen Musik gewidmeten Konzerten des Ensembles Intégrales mit.










    Stimmpatinnen Studio Circle-Songs/ Improvisation/ Jazz



    Sabine Eyer

    Sabine Eyer wurde in Hagen geboren und absolvierte ihr Gesangsstudium bei Prof. Berthold Schmid an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig. Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie in Meisterklassen bei Bernarda Fink, Michael Volle, Anna Reynolds und Helena Lazarska. Sie war Studentin in Liedmeisterklassen von Prof Sigmund Hjelset (Norwegisches Lied) und Françoise Tillard (Französisches Lied).
    Als Solistin war die Sängerin bereits bundesweit sowie international auf Bühnen, bei Konzerten und auf Festivals zu hören: darunter u. a. Gewandhaus zu Leipzig,  Festival & Academy, Verbier und Mendelssohn-Festtage, Leipzig. An der Oper Leipzig sang sie einen der Edelknaben in Richard Wagners "Lohengrin" und im "Tagebuch eines Verschollenen" von Leos Janacek den Sopran II. Die Städtischen Theatern Chemnitz engagierten sie als Dritte Dame in der "Zauberflöte" sowie als Hänsel in Humperdincks Märchenspiel "Hänsel und Gretel".
    Seit Februar 2011 ist sie Ensemblemitglied des Rundfunkchores Berlin, dem sie bereits seit November 2008 als freie Mitarbeiterin verbunden war.

    Musikalische Gesamtleitung

    Michael Betzner-Brandt lebt als Dirigent, Autor, Pädagoge und Stummfilmpianist in Berlin. Mit seinem mehrfach preisgekrönten Chor „Fabulous Fridays“ entwickelt er groovende, zeitgenössische Chormusik, die er in der Reihe „modern a cappella“ im Carus-Verlag herausgibt. Außerdem ist er Gründer und Leiter des „Ich-kann-nicht-singen-Chor“, des Rock-PopChor 60+ „High Fossility“ sowie des „Begegnungschor Berlin - Berliner singen mit Geflüchteten“. Zahlreiche Veröffentlichungen, Konzerte und Workshops zum Thema „Chor kreativ-Singen ohne Noten“. www.CHORkreativ.de

    Michael Betzner-Brandt
     
  • Studios 2017

    Das Camp Sing along, Berlin besteht aus Einheiten sowohl für alle Teilnehmenden als auch für kleinere Gruppen. Wir unterscheiden zwischen Studios, Workshops und Tutti.

     

    Studios / Tutti

    Studios sind kleinere Gruppen, die sich mit einer bestimmten Musikrichtung beschäftigen. Mit Deiner Angabe zu den musikalischen Vorlieben („Neugier für“) kannst Du Dich schon bei der Anmeldung für eine intensivierte Beschäftigung mit einer bestimmten musikalisch-ästhetischen Stilrichtung entscheiden. Im Rahmen des Studios studierst Du vier Stücke dieser Richtung ein. Die Gesangspaten des Rundfunkchors Berlin begleiten Dich mit Stimmbildung, Einstudierung und gestalterischen Hinweisen. Hinzu kommt jeweils ein Stück der anderen Musikrichtungen/Studios, die alle gemeinsam bei den Aufführungen singen. Diese studiert Ihr in den Tutti-Proben mit allen TeilnehmerInnen ein.

    Studios

    1. Szene Chormusik
    Musikalische Leitung: Neon Muyanga

    2. Circle Songs / Improvisation
    Musikalische Leitung: Michael Betzner-Brandt

    3. Pop / Jazz
    Musikalische Leitung: Philip Eick

    4. Interkultur
    Musikalische Leitung: Alfred Mehnert

    Paten aus dem Rundfunkchor:
    Peter Ewald, Sabine Eyer, Heike Peetz-Glintenkamp, Axel Scheidig, Isabelle Vosskühler (angefragt)

    Workshops

    Workshops sind Einheiten, in denen Du täglich szenisch-tänzerisch-performativ probierst. Als künstlerisches Medium vermitteln die Workshops zwischen dem Singen, der damit verbundenen Beschäftigung mit Dir selbst bzw. Deinem „Instrument“ und der Außenwelt. Diese Übungen befähigen Dich, Dir im öffentlichen Raum die eigene Bühne zu kreieren und Dich dort souverän zu bewegen. Sie sollen Dein Hinwenden nach „außen“ und die aktive Kontaktaufnahme mit Dir unbekannten Personen erleichternd gestalten und so die Grundidee von „Sing along, Berlin!“ unterstützen. Es entsteht ein Rahmen aus „Bewegungs- und Spielanweisungen“, der allen Beteiligten unabhängig von besonderen Vorkenntnissen ein Handwerk vermittelt, die Aktionen im Hauptbahnhof spielerisch zu improvisieren. Die drei oben becshriebenen Studios werden in vier Workshops geteilt. Diese Workshops werden von TänzerInnen, PerformerInnen, RegisseurInnen und TheaterpädagogInnen geleitet.

    Leitung Workshop Schauspiel:

     
    Adrienn Bazsò,

    geboren in Ungarn, absolvierte ihre Schauspielausbildung in Budapest unter der Leitung von Andrea Spolarics. In den darauffolgenden Jahren spielte sie im Theater „Bárka” sowie diversen anderen Off-Theaterproduktionen in Budapest.  Sie arbeitete mit den Methoden von Stanislawski und Strasberg und besuchte Trainings zur Grotowski-Methode, physical theatre und Kontaktimprovisation. 2012 zog sie nach Berlin und studierte den Masterstudiengang „Theaterpädagogik” an der Universität der Künste Berlin (UdK), den sie 2015 erfolgreich abschloss. Zurzeit arbeitet sie als freischaffende Schauspielerin im Grips Theater, leitet den Jugendklub „Operatiefer Eingriff” an der Staatsoper im Schiller Theater in Berlin und inszeniert mit Panagiotis Iliopoulos für "Klangradar - Kompositionslabor Schule".



    Leitung Workshop Physical Theatre/ Tanz:

    Mareike Jung,

    1991 geboren in Sallneck ist Mimin, Tänzerin und Zauberin. Sie gehört zur dynamischen und innovativen, jungen Kunstlerszene Deutschlands. Schon früh erhielt sie Unterricht bei Schauspieler Wolfgang Dold und ergänzte ihre Zauberfähigkeiten in der Freiburger Szene durch den dort ansässigen Zauberzirkel. Seit fruhester Jugend zeigt Jung auf verschiedensten Buhnen und Veranstaltungen ihre eigene Zauber- und Feuershow. Seit 2014 präsentiert sich Jung auch mit eigenen Tanzperformances und widmet sich verstärkt dem Physical Theatre. Nach dem sie verschiedene Tanz,- und Zirkusprojekte mit Jugendlichen durchgefuhrt hat, begann sie 2012 ein Studium mit Schwerpunkt Mime/Pantomime an der Etage Berlin. Zu ihren jungsten Tätigkeiten zählen unter anderem Dramaturgie, Regie und Darbietung des eigenen Buhnenstucks „Kopflos“, sowie eine enge Zusammenarbeit mit den international erfolgreichen Metroccrolis und mit D.A.T. (Das andere Theater). Seit 2015 befindet sich Jung in einem Fortbildungsjahr fur Tanz im Dock 11, Berlin.

    Leitung Workshop Percussion/Performance:

    Robyn Schulkowsky,

    US-amerikanische Perkussionistin, lebt seit 1980 in Deutsch­land. Ihre Interpretationen und Uraufführungen der bedeutendsten Stücke für Solo-Schlagzeug des 20. und 21. Jahrhunderts sind international gefragt. Sie spielt regelmäßig mit Musikern, wie Joey Baron, Reinhold Friedrich, Kim Kashkashian, dem Komponisten Christian Wolff, der Choreografin Sasha Waltz und dem Künst­ler Günther Uecker. Ihr Percussionprojekt mit Fabrikarbeitern in Österreich wurde mit dem YEAH! - Young EARopean Award - Preis 2011 ausgezeichnet. Seit 2005 ist ihr »Rhythm Lab« auf Reisen zu neuen Klanghorizonten und Hörerfahrungen rund um den Globus, ob in der Grand Central Station New York, in mehreren Städten Rumäniens, in Ingolstadt, Island, Mexico und Uruguay. Weitere Stationen in China und Argentinien sind noch für dieses Jahr geplant.

    Leitung Workshop Physical Theatre/ Pantomime:

    Sandra Strauch

    Die 1979 geborene Pantomime- und Lebenskünstlerin lässt Dinge gerne einfach auf sich zukommen und ist so zu einem 3-Komponenten- Kleber mit breit gefächerter Lebenserfahrung geworden. Ob als ausgebildete Pantomimin und Schauspielerin,
    Performancekünstlerin oder Organisatorin - Die „Macherin“ Sandra Strauch begeistert eine große Spannbreite von Mitmachern und Zuschauern in ihren Projekten und konnte so Berlins kreative und verrückte Kulturszene der letzten 10 Jahre aktiv mitgestalten. Wenn sie nicht selbst auf der Bühne steht, leitet sie motivierend und mit viel Spaß Bewegungs- und Schauspieltrainings; zum Beispiel im Kinderzirkus, Jugendclub, Studienkolleg, auf Großdemos. Ihre ausgeprägte Fähigkeit im Umgang mit ihrem Gegenüber stellt sie unter anderem bei Kongressen in ganz Deutschland unter Beweis; hier leitet, koordiniert und motiviert sie Teams von bis zu 90 Menschen. Das besondere Interesse am menschlichen Körper und der Körpersprache führte sie vor einigen Jahren unweigerlich zur therapeutischen Körperarbeit (Shiatsu und Zentherapie®), was wiederum untrennbar ist von den anderen Aspekten ihres beruflichen Lebens. Ihre Erfahrungen - auch im Chorsprechen/-singen - in diesem Projekt wieder einmal verbinden zu können freut sie sich sehr und ist gespannt auf diesen Sommer!
  • Aktionen 2016

    hinaus in die Öffentlichkeit

    27. August: 11:00 – 18:00 Uhr: Probe Großer Saal der Berliner Philharmonie und Präsentation auf dem Kulturforum
    28. August: 13:00 – 18:00 Uhr: Warm-Up, Einsingen, Aktion HBF, anschließend Aktion Bundesfinanzministerium
    29. August: 15:00 – 17:00 Uhr: Wiederholung Aktion HBF

  • Aktionen 2017

    hinaus in die Öffentlichkeit

    26. August: KARSTADT Hermannplatz, Hermanplatz, Oranienplatz
    27. August: Hauptbahnhof + Überraschungsauftritt
    28. August: Ausklang und Nachlese

  • Community und Rückblick

    Stimmen im Rückblick auf 2016 (Auszug)

    "Ich gehe wieder mehr aus mir heraus"

    "die Woche hat mich mutiger und selbstbewusster gemacht"

    "Der Hauptbahnhof wird nie wieder dasselbe fur mich sein, er ist jetzt kein Monster mehr"

    „Wann treffen wir uns wieder und wie geht es weiter?”

    „Hallo, ihr Lieben,
    ... der tägliche Wahnsinn ... hat uns wieder, fur mich gleich am nächsten Tag, doch das Sing along Camp ist noch lange nicht vorbei. Mit Begeisterung erzähle ich Freunden und Bekannten von dieser Woche... die fasziniert zuhören. Morgen habe ich zwei Auffuhrungen mit meinen Schulern Zeitgenössischer Tanz, Bodypercussion und Singen mit eigenen Texten. Ab nächster Woche, so hoffe ich, schreiten wir wieder so langsam zur Normalität, was auch immer das heißen mag. TanzZeit Master beginnt und die Projekte zur Experimentellen Musik starten, …
    ...das Leben wird nie langweilig, lasst es uns freudvoll singend erleben ...
    auf ein baldiges Wiedersehen, herzliche Gruße,
    Martina M.”

    „...so kann es von mir aus immer weitergehen :)
    Danke Philip, danke Adrienn, danke ALLE!!!!!!
    Nora J.”

    „Liebe Alle,
    ich singe morgen auf jedenfall schon mal unter der Dusche um in Übung zu bleiben. Es war so schön mit euch zu singen!!
    Lalalala lalalala ....Herzlichst,
    Anna A.”

    „Ich weiß gar nich was ich morgen mache ohne mit euch zu singen.
    Christina V.”

    „Hallo ihr Lieben,
    Das Singen mit euch war ein Traum. Und die gemeinsam Bewegungsarbeit hat mir viel Spaß gemacht, vor allem weil alle mitgezogen haben.
    Ich hoffe, dass es nächstes Jahr auch ein Singalong gibt und wir uns alle wiedersehen.
    Bis dahin,
    Tanja R.”

    „Hallo zusammen,
    die ersten Entzugserscheinungen haben sich etwas gelegt, dennoch habe ich immer noch die Lieder im Kopf.
    In der Hofnung auf eine Wiederholung, viele Gruße,
    Renate D.”


    Termine 2016

    Das Camp

    22-25. August 2016
    10:00 – 19:00 Uhr, Berliner Philharmonie
    Orte: Kammermusiksaal, Foyer der Philharmonie (alle Ebenen), Hermann-Wolff-Saal, Südfoyer, Greenroom, 401-3, 412-14

    26. August 2016
    10:00 – 19:00 Uhr, Berliner Philharmonie und Generalprobe Hauptbahnhof

    27. August 10:00 – 18:00 Uhr
    10:00 - 15:45 Uhr Großer Saal der Berliner Philharmonie

    Die Aktionen

    27. August 2016: 17:00 – 18:00 Uhr: Kulturforum
    28. August 2016: 13:00 – 18:00 Uhr: Hauptbahnhof und Bundesfinanzministerium
    29. August 2016: 15:00 – 17:00 Uhr: Hauptbahnhof

    Die Filmpräsentationen

    25. Oktober 2016, PwC: UA Film "Sing along, Berlin"  in  Anwesenheit des Regisseurs Enrique Sanchez Lansch
    11.Dezember 2016, Berliner Philharmonie: Wiederholung Filmpräsentation in Anwesenheit des Regisseurs

  • Grußworte

     

    Alexander Dobrindt, MdB
    Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur

     Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur

    Mobilität bedeutet Bewegung, Freiheit und Emotion – und ist Kern einer starken Gesellschaft. Nirgendwo ist das besser zu erleben als an unseren Bahnhöfen. Als Symbole der Begegnung und Emotion stehen sie für Heimat, Wiedersehen und Ankommen – aber auch für Aufbruch, Verheißung und Neubeginn. 

    Deshalb bietet der Berliner Hauptbahnhof die ideale Bühne für ein außergewöhnliches Klang-Experiment: Das Projekt „Sing along, Berlin“ lädt als Sommercamp zum gemeinsamen Singen in der Berliner Philharmonie ein, macht als Höhepunkt den Hauptbahnhof zum Konzertsaal – und ermöglicht einzigartige Begegnungen.

    Über ihren Gesang werden Menschen zusammenfinden, Reisende für einen Moment ankommen, Zuhörende bewegt: Das Projekt „Sing along, Berlin“ steht damit in besonderer Weise für die Faszination Mobilität.

    Ich habe deshalb gerne die Schirmherrschaft übernommen und möchte Sie ermutigen: Machen Sie mit oder hören Sie angeregt zu, schöpfen Sie Ruhe und Kraft aus dem Gesang – und lassen Sie sich inspirieren! Dabei wünsche ich Ihnen viel Freude, Gefühl und Gottes Segen.

     Prof. Dr. Hilger,
    PwC-Stiftung

    Prof. Dr. Susanne Hilger, PwC-Stiftung Jugend – Bildung – Kultur

    Aufbrechen und Ankommen – das sind Schlagworte von hoher Aktualität. Deshalb freuen wir uns über die Initiative „Sing along, Berlin“. Sie macht die Mobilität der globalen Gesellschaft zum Gegenstand eines generationenübergreifenden Gesangsprojekts, das sich über „flashmobs“ öffentlich Gehör verschafft.

    Kulturelle Breitenbildung ist eines der zentralen Ziele der PwC-Stiftung, die die Führungskräfte der PricewaterhouseCoopers WPG AG 2002 gründeten. Sie eröffnet Kindern und Jugendlichen einen kreativen Umgang mit Fragen. Kreativität macht offen für Veränderung, fördert Engagement und Identität. Dies gilt auch für Sing along, Berlin! Das Projekt schafft durch gemeinsames Singen, was sonst nicht leicht gelingt: Kinder, Jugendliche und Erwachsene überwinden Alters- und Sprachbarrieren und erleben Gemeinschaft. Unser herzlicher Dank gilt den Projektmachern bei WinB und iQult, dem Rundfunkchor Berlin, den Berliner Philharmonikern und dem RIAS Kammerchor sowie ganz besonders allen beteiligten Sängerinnen und Sängern. Ihnen allen wünschen wir viel Freude und Erfolg.